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By avilook

Jun 30, 2013
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Favela Zerstörung.
Art Basel 2013.

"Wer im öffentlichen Raum spielt, muss mit ungebetenen Gästen rechnen" - relativierte die Pressestelle des Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt die Ereignisse im stillgelegten Kinderspital. Zitat inhaltlich korrekt.

Ich denke jedeR die/der im öffentlichen Raum, auch halb öR, ihr/sein "Tripling" versucht, sollte diese Aussage nicht ignorieren.

Das "Favela Café" Trüppchen, Christophe Scheidegger, Tadashi Kawamata, Dorothee Dines usw, wurden total überrollt vom Favela Team 2013. Das top Team 2013, das die selbsternannte Mannschaft "Favela-Café" sofort erkannte, brachte den Tadashi Kawamata so durcheinander, dass er den gut plazierten Steilpass voll ins Kreuz des eigenen Tors schoss. Unhaltbar. Wunderschön. Er begann "seinen" Schaltafelrasen teilweise zu demontieren.

Die Linien-, Schiedsrichter standen da mit der Mission:
"Wir gewährleisten hohe Sicherheit, öffentliche Ordnung und Rechtsdurchsetzung bei grösstmöglicher Freiheit, polizeilicher Effektivität und Effizienz."

Auch erkannte die Sicherheitsmannschaft, die immerhin in der Champion League immer wieder die Erwartungen voll erfüllt, sofort die erbärmliche rechtslastige Rhetorik der "Messe", der "Art" des "Artigen". Klarer Missbrauch der allgemeinen Polizeiordnung.
Sie sahen keine illegale Party. Sie sahen einen "Favela Café" Bezug, mit Infiltration.
Oder gibt es jemand der behaupten will, dass der "Messe" Standpunkt vertretbar ist? "Wir dachten das sei ein guter Kontrast. Herzog & de Meuron und das "Favela Café"."

Ganz im Sinne der Kontraste. Ist doch ein guter Kontrast das Honorar von Herzog & de Meuron und das Trinkgeld der Arbeiter. Ist doch noch ein besserer Kontrast. Die Minischüppli, Shorts und die Montur des Sicherheitsdepartements. Die öffentliche Hand steigerte sich noch. Den Platz machten sie juristisch zum Haus. Hausfriedensbruch. Kein Richter oder Gesetzeskenner der diesen Titel verdient, gäbe seine Stimme.
"Art Basel" ist nicht einfach Abendverkauf. Auch wenn die Art Basel mit Kunst wenig zu tun hat, sondern mit Galleristen, die manipulierte Kunst verscherbeln wie das Sicherheitsdepartement Kanton Basel-Stadt den Favela Bezug. In Brasilien scherbelt es zur Zeit. Warum soll es dann in Basel nicht auch scherbeln. Es gibt tatsächlich Parallelen. Die "Messe" wurde mit mehreren hundert Millionen vom öffentlichen Geld realisiert. Die Hauptaktionäre sind Kantone. Jedoch will genau diese öffentliche Hand nichts wissen, wenn es um Kultur geht. Das war schon während der Bauzeit so. Es ist nicht die Arbeit die wirklich zu schaffen macht. Es sind die Arbeitsbedingungen. Und die Arbeitsbedingungen sind ein Teil der Kultur. Es ist nicht erstaunlich, dass jetzt weiter bezugslos agiert wird. Menschen die Bezug niederschlagen oder im öffentlichen Raum nicht zulassen sind weder für die Kultur noch für die politischen Strukturen tragbar.

Wenn die Bezugslosigkeit das Elend der Favela Bewohner zum Kontrast des Herzog & de Meuron Baus macht, dann sind wir alle gefordert wieder nachvollziehbare Bezüge zu schaffen.

Was sollte die MannFrauschaft machen?
Eigentlich ungehorsam sein.
Sie entschlossen sich für die bezugslos Schwachen zu kämpfen. Freund und Helfer der Lastigen und Bezugslosen.

Also, Showtime, sprach das Sicherheitsdepartement Kanton Basel-Stadt:
Es geht ums Konkordat.
Es geht ums Aufstocken.
Es geht ums Training.
Es geht ums Verbessern des Materials.
Es geht um die gute Gelegenheit.
Tamedia, Baz, FRS und viele mehr haben uns zugesichert unsere Version zu übernehmen. Natürlich stillschweigend. Wir inserieren. Wir liefern Fotos. Und so weiter. Das machen die schon mehr als dreissig Jahre. Dafür liefern wir unsere Berichte. Und die wollen einmal, dass es knallt.

Die Megaphonstimme ericarthurisierte an alle Anwesenden:"fünfzehn Minuten zum verlassan." Eric hätte glatt geblAIRt.

Immerhin.

In dieser Zeit schaffts fast jeder. Auch das schnelle Team 2013. Einen Kilometer. In die nächste Beiz. Aufs Velo. Ins Tram.
Die Rhetorik war klar. Korrekt unkorrekt. Alles falsch. "Die Mietrin…". Ein klares Zeichen. Im Moment alles verloren. Ein Stück wüste Geschichte. Ja, es ist halt wie ein Wort, eine Bewegung und der Moment ist verscherbelt. Einen Einsatz und MannFrau hat gleiches getan wie die mit denen MannFrau gar nichts gemein haben will. Verständlich. Trotzdem. Es spielt keine Rolle wer zerstört. Zerstörung ist Zerstörung ist Zerstörung. Gestern Bücher. Heute Favela.
Fortsetzung "Whatever you say you"


Whatever you say you

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